Über uns: Firmengeschichte

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Firmengeschichte

Im Jahr 2000 hat alles angefangen: Die Firma prometho wurde als Einzelunternehmen von der heutigen Geschäftsführerin Ruth Hoffmann gegründet. Die Idee war seinerzeit, innovative Entwicklungen von Tinten und Druckfarben als Dienstleistung anzubieten. Damals wie heute stand dabei die Unbedenklichkeit der verwendeten Einsatzstoffe sowie der Endprodukte im Vordergrund.

Nach Tinten und Druckfarben wurde das Entwicklungs- und Untersuchungsportfolio schnell um Funktionsbeschichtungen erweitert, so dass 2003 die Entscheidung zum Bau eines eigenen neuen Gebäudes getroffen wurde. Gleichzeitig erfolgte die Umfirmierung zur prometho GmbH.

Das neue Gebäude wurde Anfang 2004 bezogen. Auf 250qm stehen nun Räumlichkeiten und Geräte für chemische Entwicklung, Formulierung und Applikation von Tinten und Druckfarben (Script), Funktionsbeschichtungen (Prom), Bauchemie (Sil) und verschiedenen Chemiedienstleistungen (serVizio) zur Verfügung. Im selben Jahr begann die erste Auszubildende ihre Ausbildung bei prometho.

Lag der Tätigkeitsschwerpunkt bisher auf den Entwicklungsdienstleistungen, so sollten zukünftig auch selbst hergestellte Produkte ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit sein. Dazu wurde 2005 mit ersten Maschinen und Apparaten der Grundstein für ein modulares Fertigungskonzept gelegt.
Es folgte der Einstieg in die Sicherheitskennzeichnung, die zunächst als Dienstleistung für Kunden erbracht wurde, später in eigene Produkte und ein eigenes Produktkonzept mündeten.

Im Jahr 2007 wurde das erste Patent angemeldet: Mit "Graffiti-to-go" wurde ein filmbildendes Reinigungssystem für verschiedene Untergründe entwickelt. Die miteingesetzte Technologie der Mikroverkapselung wird bei prometho für viele weitere Anwendungsbereiche weiterentwickelt.

2008 kam es wie es kommen musste: "Das Lager platzt aus allen Nähten!" Der erste Materialcontainer wurde installiert und bietet nun Platz für alle Leergebinde und Projektmuster. Damit konnte auch endlich die langangestrebte Intensivierung der Entwicklung von Industrietinten aus nachwachsenden Rohstoffen, dank einer Förderung durch die Deutschen Bundesstiftung Umwelt, beginnen.

Mit dem Entwicklungsprojekt "Industrietinten aus nachwachsenden Rohstoffen" wurde auch die erste Diplomarbeit bei prometho vergeben und 2009 erfolgreich zum Abschluss gebracht. Gleichzeitig konnte das anwendungstechnische Labor um einige neue Drucksysteme erweitert werden.

2010 war es dann soweit: die erste Industrietinte aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen stand zur Verfügung. Des Weiteren wurde das neue mehrstufige Sicherheitskonzept secuScript eingeführt. Durch den erfolgreichen Abschluss eines Verbundprojektes konnte dafür ein wichtiger Baustein entwickelt und zur Verfügung gestellt werden.

Schon seit geraumer Zeit werden bestimmte Rohstoffe, insbesondere Farbstoffe, ersatzlos von den Herstellern gestrichen oder durch unzureichende Alternativen ersetzt. prometho bietet dazu Untersuchungen und Tests zur Ermittlung von Kompatibilität oder Gleichwertigkeit an. Seit 2011 gibt es die "geprüfte Inkjet-Fähigkeit", die in speziell entwickelten Verfahren die Leistungsfähigkeit des Farbstoffs beurteilt und damit den störungsfreien Einsatz in den komplexen und so leicht unterschätzten Continuous Inkjet-Systemen gewährleistet. Um dem Anspruch an Qualität und Umweltbewusstsein nun auch offiziell Rechnung zu tragen, haben 2011 auch die Vorbereitungen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und 14001 begonnen.