Ökologie und Chemie, geht das überhaupt?
Bei vielen Dingen und Tätigkeiten unseres täglichen Lebens ist Chemie in irgendeiner Weise "im Spiel". Sei es bei der Reinigung und Pflege von Möbeln, Geschirr oder Textilien, bei der Fahrt mit dem Auto oder bei der Herstellung von unzähligen Produkten, die aus unserem Alltag schon gar nicht mehr wegzudenken sind, überall gehören chemische Substanzen oder Prozesse, an denen Chemikalien beteiligt sind, zu unseren ständigen Wegbegleitern. Daher müssen wir in dieser sich so rasant verändernden Welt ein Gleichgewicht suchen, dass dem Leben auf unserer Erde gerecht wird. Dabei ist der Schutz der Umwelt die Gestaltungsmaßnahme zum Erreichen eines solchen Gleichgewichtes. Im einzelnen müssen wir uns den Anforderungen von Emissionen und ihren Wirkungen, der Behandlung von Abluft, Abgasen und Abwässern sowie dem Produkt- und produktionsorientierten Umweltschutz (PIUS) stellen.
Und wer könnte das besser, als Menschen, die im Fachgebiet der Chemie "zu Hause sind"?
Bereits bei den Vorbereitungen einer Produktenwicklung wählen wir aus dem Eigenschaftsprofil eines neu zu entwickelnden Produktes und einer ökologischen Betrachtung von Stoffen, Verfahren und den Anwendungen geeignete Roh- und Einsatzstoffe aus. Ökologisch oder toxikologisch bedenkliche Stoffe kommen erst gar nicht in die engere Wahl. Bei Weiterentwicklungen bereits bestehender Produkte substituieren wir, wo immer dies möglich ist, bedenkliche durch unbedenklichere Produkte. Wir selbst reduzieren unseren Stoffeinsatz auf ein Minimum, sorgen für eine häufige Wiederverwendung der Materialien und nutzen die eingesetzten Energien optimal aus. Auch bei der Auswahl unserer Einsatzstoffe schauen wir ganz genau hin.
Dem Schutz der Umwelt haben wir uns auch in unserem Leitbild verpflichtet.
