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Archiv für April 2010

Grippe-Epidemie breitet sich über Computer-Netz aus

Bonefeld. Aus einer leichten Grippe-Erkältung einer Angestellten wurde über Nacht eine Katastrophe, die sich auf das gesamte PC-System auswirkte. Kratzender Husten, Dauer-Schnupfen und hämmernde Kopfschmerzen, das sind die Symptome der bekannten Erkältung. Gemeine kleine Vieren lösen diese Erkrankung aus und sorgen für Müdigkeit, Schlappheit und Schmerzen. Dass diese Vieren in keiner Verwandtschaft zu den ebenfalls verhassten Computerviren stehen, wurde bislang angenommen.
Doch ein außergewöhnlicher Fall aus dem Westerwald sorgt für Aufruhr unter Medizinern. Muss die Medizin-Geschichte nun umgeschrieben werden?

Die Angestellte Hilde Müller (Name geändert) arbeitete wie jeden Morgen an Ihrem Schreibtisch, führte Telefonate, schrieb Rechnungen und nahm Bestellungen entgegen. Alles wie immer, abgesehen von dem Gefühl einer sich ankündigenden Erkältung. Nach einem 8-Stunden-Tag vor dem Computer verließ Sie das Büro und kam so schnell auch nicht wieder dahin zurück. Am nächsten Tag meldete Sie sich krank und blieb auch noch eine weitere Woche krank. Doch nach der Rückkehr war die Arbeit nicht mehr dieselbe. Der Computer ließ sich nicht mehr hochfahren, dann funktionierten die Drucker nicht mehr, Dateien ließen sich nicht mehr speichern und wichtige Daten gingen mit einem Klick für immer verloren.

Während der Abwesenheit der Angestellten muss sich im Inneren des Büro-Rechners seltsames abgespielt haben. Computer-Experten berieten sich eingehend mit HNO-Medizinern und kamen zu dem Schluss, dass die Virus-Infektion vom Menschen durch Nano-Viren über Tastatur und Bildschrim ins Innerste der Maschine drangen und dort entsetzliches anrichteten. Die winzigen Viren blockierten wichtige Leitungen und verhinderten so den korrekten Datentransfer. Eine Auswirkung auf weitere Computer wurde ebenfalls beobachtet. Den PC der Kollegin erwischte es eine Woche später. Hier wurden Daten verschoben und eMails gelöscht.

Eine Lösung für dieses Problem haben weder Elektronik-Experten noch Ärzte gefunden. Sicher ist nur, dass Anti-Virus-Programme und Hustensaft in dieser Situation zwecklos sind. Die „Patienten“ wurden prompt vom Netz genommen, stehen zurzeit noch unter Quarantäne und machen sich auf eine Intensiv-Cleaning und Up-Date-Phase bereit.

Weitere Informationen zur rätselhaften Grippe-Übertragung melden Sie bitte bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO).